Prozessor-Sicherheitslücke

Diskussionen rund um unsere aktuellen Cubase Versionen.
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micro
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Prozessor-Sicherheitslücke

Post by micro » Thu Jan 04, 2018 2:43 pm

Ist bzw. wird Cubase (wg. Performance-Einbuße) betroffen sein?

Hat jemand schon nähere Informationen?

micro
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by wolle339 » Thu Jan 04, 2018 2:49 pm

Alle Intel-Songs laufen dann nur noch mit halber Geschwindigkeit, Aufnehmen geht nur noch jeden zweiten Tag, und alles über 3 Spuren wird rigoros gelöscht.
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octopussy
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by octopussy » Thu Jan 04, 2018 2:50 pm

Das Thema ist schon seit Sommer bekannt, da geht es primär um Passwort-Sicherheit.
Möglicherweise wird aber der Patch der Chiphersteller zu einem gewissen Performance-Verlust führen, was dann natürlich bei allen Anwendungen mehr oder weniger zu Buche schlagen wird.
Das kann heute noch niemand abschätzen.
LG Octopussy

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und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Anando » Thu Jan 04, 2018 3:34 pm

Auf den ersten Blick sieht es nicht so gut aus, da gerade für Musiksoftware niedrige Latenzen wichtig sind, die sich jedoch durch Workarounds/Bugfixes des Problems erhöhen könnten. Hier muss man aber definitiv noch etwas abwarten.

Ein erster Windows Patch soll ja ganz frisch schon raus sein (kb4056890).
Last edited by Anando on Thu Jan 04, 2018 5:24 pm, edited 1 time in total.
Cubase Pro 10.0.50 • Win10 1809 Pro • Intel i7-7700K 4,2 GHz / 32 GB • Asus Z270-A • Intel Graphics 630 (on chip)
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by atze100 » Thu Jan 04, 2018 4:34 pm

Ich würde sagen, Musikrechner vom Netz, was sowieso nur zu empfehlen ist, und Update ignorieren!

Wenn es wirklich zu größeren Performanceeinbußen kommen sollte, würde mich aber interessieren wie die das in Zukunft auch hardwaretechnisch lösen wollen. Nur die Softwarelösung allein würde ja u.U. bedeuten, dass alle, die updaten, um Jahre zurückgeworfen werden. Naja, mal abwarten...
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Fri Jan 05, 2018 2:34 pm

Die Meltdown und Spectre Patches (kb4056894) sind für Win 7 64 Bit ab heute auch downloadbar!
Freiwillige vor :D
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Cubofant » Fri Jan 05, 2018 3:55 pm

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...bisher problemlos...
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Fri Jan 05, 2018 5:21 pm

Neue Infos --> unterer Absatz im Link lesen

https://www.heise.de/security/meldung/G ... 32573.html

Sonst siehts so aus bei Euch:

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Cubofant » Fri Jan 05, 2018 5:52 pm

Nur damit keine Missverständnisse auftauchen:
Habe mich gründlichst vor den Updates informiert und letztlich 'gezockt', denn im Moment gibt's natürlich (noch) wenig Erfahrungswerte.
Jeder pokert im Moment noch für sich alleine!
Heise (security) https://www.heise.de/security/ ist m. E. Pflichtlektüre heutzutage...
Ausserdem:
Mein feedback bezog sich ausschliesslich auf meine Rechnerkonfigurationen (Intel Win7 64bit in Varianten)...
Aber, ethättnochimmajohtjejange, lautet eine hiesige Lebensweisheit :lol:
Live long & prosper!
LG vom Cubofant

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Fri Jan 05, 2018 7:26 pm

Neeeiiin, jetzt nicht rausreden ...
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Hum » Fri Jan 05, 2018 8:36 pm

Ich hatte vorhin gelesen, dass es nicht nur Performanceunterschiede geben würde ( ich meine 2% wäre ja noch auszuhalten)
was mir aber mehr Sorgen bereiten würde, war die Aussage, dass die präzisen internen Timer in Mitleidenschaft gezogen würden.
Wie wirkt sich so etwas dann aber auf das Timing von Audio und Video aus?

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Fri Jan 05, 2018 8:49 pm

Da schrieb Wolle339 schon, halbe Geschwindigkeit, wobei er was vergessen hat:
Manches wird auch rückwärts laufen , so dass man mal bei Strawberry Fields die "Wip Wap Wuuup" Teile vorwärts hören können.
Hat ja auch was...
Alles eine Verschwörung sage ich...
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Hum » Fri Jan 05, 2018 9:21 pm

whitealbum wrote:
Fri Jan 05, 2018 8:49 pm
Alles eine Verschwörung sage ich...
Ich denke auch, dass es bei dieser so genannten Sicherheitslücke in Wirklichkeit darum geht, eine direkte
Hintertür für die NSA und Konsorten direkt innerhalb des Prozessors zu installieren. :idea:
Das heißt, die Sicherheitslücke gibt es in Wirklichkeit noch garnicht, sondern wird nun freiwillig von
allen Computernutzern auf der ganzen Welt eingespielt, weil alle denken, sie könnten dadurch ihren PC schützen. :twisted:
Aber wir haben die Sache durchschaut :D

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Fri Jan 05, 2018 9:35 pm

Yes Sir!
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Cubofant » Fri Jan 05, 2018 11:29 pm

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...endlich nicht mehr allein mit meinem Wissen...
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Wepsta » Sat Jan 06, 2018 12:35 am

Patch KB 4056892 Installiert Performance wie gehabt keine Einbußen.
Win 10 Enterprise - Cubase 10 - Apollo Quad MKII Thunderbolt - Core i9-9900K 5Ghz All Core EK-Watercool - Gigabyte Z390 Designare - 32GB DDR4-2666 - 4x MX500 - RX 580 Pulse - Corsair RMx Series RM750 - Fractal Design Define R5 - CP40 Stage - MOTU Micro Lite - VEP 6

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by aaandima » Sat Jan 06, 2018 4:10 am

Bei meinem ersten Rechner der das Windows 10 -Update erhalten hat sehe ich noch keine Leistungseinbussen. Allerdings bestehen die ersten Patches noch nicht darin die fraglichen Methoden meines (in diesem Fall älteren) Intel -Prozessors völlig abzuschalten. Was der Patch genau macht ist zudem bei jeder CPU verschieden.

Es wird bei Intel etc. noch an Microcodes für die CPU gearbeitet. Dieser Code wird bei jedem Start des Betriebssystem geladen.
Intel,AMD verteilen Microcode bei Windows über dessen Update Mechanismus. Es gibt aber auch die Möglichkeit dass Hersteller wie Lenovo HP die BIOS ihrer Hardware per BIOS Update mit eigenem Microcode versehen (zum Beispiel Notebooks). Es gibt ein Versionen System für Microcode, je nachdem gilt dann der Microcode des BIOS oder jener der über Windows verteilt wird. Bei Apple wird es ebenfalls einen Mechanismus zum Laden von Microcode geben.
Der Microcode befindet sich in einem flüchtigen Speicherbereich, daher muss er bei jedem Start des Systems entweder vom BIOS oder vom Betriebssystem geladen werden.

Man muss jetzt abwarten bis diese "endgültigen" Microcode kommen. Es ist theoretisch möglich dass es dann bei den Digitalen Audio Workstations (je nach Prozessor) zu Latenzproblemen kommt. Das dürfte davon abhängen welche Ebenen der anfälligen Technologie mit dem Code gepatcht wird und wie das Problem gelöst wird. Falls man User und Kernel Bereich trennt, also nur die für die Privatsphäre gefährlichen Speicherbereiche angeht, dann könnte der Schaden vielleicht für uns ohne schlimmen Folgen abgehen.

Am Besten wäre es wenn ein Software wie Cubase ein FLAG setzen könnte welche dem Betriebssystem/CPU mitteilt dass dieses Programm die fragliche Speichertechnologie ohne Behinderung verwenden darf, weil es bei einer DAW keine Seiten im Datenspeicher gibt welches die Privatsphäre bedrohen könnte. Bei Audio und Multimedia Anwendungen sehe ich keinen Grund die jetzt umstrittene Prozessor Optimierung zu behindern, weil solche Programme wohl kaum Daten im Speicher haben die man speziell vor Dritten schützen müsste.
„Ach, wissen Sie, im Grunde genommen ist die Sache ganz einfach. Es geht nur darum, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Das ist schon alles.“ J.S.Bach

Steinberg: Cubase 10 Pro. Nuendo 10, Dorico 2, Halion 5/6, Halion Symphonic Orchestra, Groove Agent 5 , Grand 3. WaveLab Pro 9x
Hardware: Win 8.1 Pro ( + Win 10 Pro test system), UR28M,
Fremdtools: Cakewalk Sonar Platinum (lifetime update), Cakewalk BandLab, Presonus Studio One Pro 4+, Presonus Notion 6, Cantabile 3, Synthesizer > UVI Falcon, Waldorf Nave, Iris 2, AAS Strum/Analog/Chromaphone, Factory SugarBytes, Synthmaster, Fathom, Objeq Delay, BreakTweaker, MeldaProduction MSoundFactory. Mix/Mastering > iZotope Neutron Advanced, Ozone Advanced. Server Tools: VSL Ensemble Pro 7 including diverse VSL Synchron Libs

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Sat Jan 06, 2018 11:49 am

Das Win7 Sicherheitsupdate KB4056894 kann zu Bluescreen führen
Vor allem AMD Prozessoren sind betroffen!

Siehe entsprechende Meldungen im Internet
Cubase Pro 10 und 9.5 | Win7 64 Professional | Gigabyte X99 UD7 | I7 5820K| 32 GB RAM | Geforce GTX 960 | 3 * 1 TB SSD | RME ADI-2 via spdif RME Fireface UC

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Ryan Finley » Sat Jan 06, 2018 4:09 pm

Alle Prozessoren, Intel, AMD, ARM haben diese Lücke....

Also alle geäte egal ob PC, MAC, Smartphones, Tablets....

Sehr schön... alles geht zu grunde...... :twisted: :mrgreen:
Intel® Core™ i7-5960X | 64GB RAM DDR4 | Samsung XP941 Series SSD 512GB | 3 x 1TB Samsung 850 PRO | Win7 64bit SP1 | Cubase Pro 9.5 | VST Plugins alle 64bit

https://soundcloud.com/ryan-finley

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by aaandima » Sat Jan 06, 2018 10:12 pm

@whitealbum

Die meisten Probleme die zum BSOD führen (Absturz mit BlueScreen) kommen wegen jetzt noch nicht angepassten Antivirus Software. Derzeit haben ESET, Malewarebytes, Kasperky ihre Engine angepasst, wobei die aktuellsten Update eingespielt sein müssen. Andere Antivirus Software zieht nach, was aber einige Tage dauern kann. Daher rate ich an sämtliche Antivirus Software auf Windows zu deinstallieren, wenn der Hersteller auf deren Homepage noch keine Anpassungen anbietet oder noch nicht verspricht das die Meltown Patch von Microsoft damit funktioniert.

Generell würde ich anraten auf Geräten auf denen nur Multimedia und Audio Sachen laufen und eine DAW wie Cubase, die Update wenn möglich bis drei Wochen hinaus zu zögern. Microsoft bringt demnächst weitere Patches, welche das sogenannte Spectre Problem betreffen. Allerdings arbeitet man auch bei Intel weiterhin an neuem Microcode für verschiedene Prozessoren -welche dann auch wieder entweder über die Betriebssystem Update verteilt werden oder bei Notebooks auch über BIOS Updates. Jedes mal können diese Patches zu Problemen mit Drittsoftware wie eben Antivirus führen.

Der Microcode welcher der CPU die geänderten Befehlssätze liefert befindet sich in einem flüchtigen Speicherbereich, daher muss entweder das BIOS oder dann das Betriebssystem bei jedem Systemstart den aktuellen Code einlesen. Eine Versionsverwaltung verhindert das ein älterer Microcode verwendet wird. Sollte es zu extremen Performance Problemen kommen, so könnten Computer die Offline arbeiten mit einem älteren Microcode laufen gelassen werden. Zu diesem Zweck kann man jetzt ein Backup des Betriebssystem Systems machen, was man im Notfall zurückholen könnte. Da bei Windows jedes mal der Microcode beim Systemstart geladen wird, so kann das Backup dann tatsächlich auch den jetzt noch verfügbaren lauffähigen Microcode einlesen. Alternativ müsste man zu einem Tool wie das von VMWare greifen, um alternativen Microcode einlesen zu lassen.
https://labs.vmware.com/flings/vmware-c ... ea#summary
Also besser ist es jetzt ein tolles Backup zu starten das man allenfalls bei möglichen Desaster Patches verwenden könnte....
„Ach, wissen Sie, im Grunde genommen ist die Sache ganz einfach. Es geht nur darum, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Das ist schon alles.“ J.S.Bach

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by atarifalcon030 » Sat Jan 06, 2018 11:32 pm

Für Kaspersky User (also meiner einer z.B.) gut zu wissen:

https://support.kaspersky.com/de/14042

Gruss
Ischhh
PC: Windows 10 Pro 64Bit
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Zotac GeForce GTX 1070

Cubase 8.5 64 Bit
Cubase 9.5.41

Audio/Midi-Interface: Steinberg UR44

Mastering: Wavelab 8.5
Abhöre: KRK Rokit RP6
Yamaha HS80

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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by aaandima » Sun Jan 07, 2018 6:53 am

@atarifalcon Zur Ergänzung des Schreibens bei Kasperky muss man hinzufügen dass Microsoft nicht erst wie vom Antivirus Hersteller erwartet erst am 9 Januar ein Update einspielen wird, es wurde gemäss Heise.de bereits auf vielen Systemen verteilt. Microsoft hat zwar versprochen das Update nur auf Systemen aufzuspielen wenn der Antivirus geupdated ist. Allerdings könnte es ja sein das man die Sache bei älteren Windows 7/8.1 nicht so genau nimmt - wobei auch die Antivirus Hersteller bei älteren Betriebssystemen nicht unbedingt einen derart schnellen Update-Service anbieten können. Daher würde ich vor allem ältere Systeme versuchen die Windows Updates zurückzustellen, aber das Update eines allfällig vorhandenen Antivirus so aktuell wie möglich zu bringen.
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by whitealbum » Sun Jan 07, 2018 10:45 am

In Sachen nicht upgedateter Antivirensoftware:
Da ist mein Rat auch genau der, auf der entsprechenden Website der Antivirensoftware nachzuschauen, ob man die MS-Patches schon einspielen soll.

In der Registry wird folgender Eintrag (durch Update der Antivirensoftware)
Meltdown Kaspersky Reg Eintrag.JPG
(67.83 KiB) Not downloaded yet
Rot umrandet war der erste Fehleintrag durch Kaspersky (nutze ich auch), wurde aber schnell korrekt (grün umrandet) nachgezogen.

So dass ich gestern das MS-Update problemlos machen konnte (übrigens auf allen Rechnern).

Für die weiteren PAtches gilt, Holzauge sei wachsam.
Bei Win 7 überhaupt kein Problem, das Update könnte ich auf den St. Nimmerleinstag verschieben, und würde das auch tun, wenn sich nach den kommenden Update-Orgien zeigen würde, das System nimmt in der Performance zu stark ab.
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by micro » Mon Jan 08, 2018 1:09 pm

Habe "2018-01 Kumulatives Update für W10 1709 für x64-basierte Systeme (KB 4056892)" eingespielt.

Ich kann keine Performance-Einbußen feststellen.
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Re: Prozessor-Sicherheitslücke

Post by Anando » Tue Jan 09, 2018 1:51 pm

Das beruhigt. Die wirklich interessanten Updates werden allerdings zukünftige Microcode-Aktualisierungen sein.

Intel selbst sagt, diese Updates werden zwar Auswirkungen auf die Performance haben, allerdings würde diese stark von der "Arbeitslast" abhängen. Was Intel genau mit dieser Arbeitslast meint, ist unklar und macht mich leicht nervös, da vielleicht gerade diejenige Art von Arbeitslast gemeint ist, welche bei Musiksystemen auftritt (häufige Interrupts/ggf. hochfrequent Syscalls).
Ebenso ist unklar, wie sich die Aktualisierungen auf die Performance der CPUs auswirken werden. Da insbesondere für Spectre eine genaue Laufzeitmessung von Code durch Schadsoftware nötig ist, könnte Intel die sehr exakten internen Timer schwächen. Das würde sich aber auch auf andere, vor allem technisch/wissenschaftliche Software auswirken.
http://www.zdnet.de/88322397/nur-microc ... e-lindern/

Im Ernstfall werde ich mein System nicht aktualisieren und vielleicht vollständig vom Internet trennen, soweit es geht (einige challenge/responses meiner Plugins benötigen leider Internet). Weiterhin sitzt aber die größte Sicherheitslücke vor dem Bildschirm, denn auch Malware, die Meltdown und Spectre nutzt, muss erstmal irgendwie auf den Rechner gelangen.
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